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Afrika - Exodus, Exitus oder was?


Afrika schafft es nicht sich aus dem Elend zu befreien. Die Europäer bauen 2045 südlich der Sahara eine Mauer, um die Flucht von Milliarden Schwarzafrikaner nach Europa zu verhindern. Es kommt von 2050 bis 2061 zum Großen Afrikanischen Krieg und hinterlassen einen Kontinent in Schutt und Asche. Mehrere Königreiche ersetzen die alten Strukturen südlich der Sahara. Nur Groß-Südafrika mit Präsident Mbeki bleibt verschont. Der Massai Abudavi, König von Ostafrika, wurde 2061 zum Kaiser von Afrika südlich der Sahara gewählt und ist damit Herrscher von drei Milliarden Menschen und zwei Drittel der Landfläche von Afrika. Er will sein Schwarzafrika aus dem Elend herausholen und erpresst die Weißen und Araber mit Terror, wenn sie nicht jedes Jahr 10% ihrer Wirtschaftsleistung als Reparation für tausend Jahre Sklaverei, Kolonialisierung und Ausbeutung bezahlen. Sein Volk liebt ihn für diesen Mut und Führung, die Weißen und Araber nehmen die Drohung aber nicht ernst. Abudavi und sein General Obutu machen aber ernst. Ebola wird in die Welt verbreitet, durch einen Staudammbruch in Äthiopien wird das Nilufer und die Niederlande durch einen Deichbruch überflutet. Russische Atombomben hat er geschickt in Metropolen der Welt verstecken lassen. Als einige explodieren geben die Europäer auf. Viele Millionen Menschen sind bereits gestorben, und es werden immer mehr. Mbeki wendet sich von Abudavi ab und versucht weiteres Elend zu verhindern. Die Chinesen sind die Profiteure der neuen Weltordnung, weil die Nord- und Südamerikaner sich seit vielen Jahrzehnten aus dieser Rolle herausgezogen und sich eingeigelt haben. Die großen politischen Wirrungen, Kämpfe und Veränderungen treffen auch die einfachen Menschen. So wird Leyla an der Mauer im Norden groß, erlebt die zunehmende Flüchtlingsströme, die hier stranden, den Wassermangel, der immer schlimmer wird und die Hoffnungslosigkeit, die zunimmt. Mit ihrem Bruder macht sie sich auf den Weg durch die Mauer: die Europäer suchen Arbeitskräfte, um ihre zerstörten und verstrahlten Städte wiederaufzubauen. Das dieses Elend und Tod bedeutet begreift Leyla erst, als es zu spät ist. In Istanbul strandet sie hoffnungslos. Dort trifft sie George, der sich vom Kongo zu Fuß, als Anhalter und mit dem Fahrrad durch das ganze zerstörte Afrika ebenfalls auf den Weg nach Europa gemacht hat und in Istanbul gelandet ist. Zusammen ziehen sie weiter bis nach Deutschland, wo sie eine völlig unbekannte und neue Heimat finden.

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Fiche détaillée de “Afrika - Exodus, Exitus oder was?”

Fiche technique

  • Auteur : Gerold Rahmann
  • Éditeur : TWENTYSIX
  • Date de parution : 01/08/19
  • EAN : 9783740713362
  • Format : ePub
  • Nombre de pages: 354
  • Protection : pas de protection

Résumé

Afrika schafft es nicht sich aus dem Elend zu befreien. Die Europäer bauen 2045 südlich der Sahara eine Mauer, um die Flucht von Milliarden Schwarzafrikaner nach Europa zu verhindern. Es kommt von 2050 bis 2061 zum Großen Afrikanischen Krieg und hinterlassen einen Kontinent in Schutt und Asche. Mehrere Königreiche ersetzen die alten Strukturen südlich der Sahara. Nur Groß-Südafrika mit Präsident Mbeki bleibt verschont. Der Massai Abudavi, König von Ostafrika, wurde 2061 zum Kaiser von Afrika südlich der Sahara gewählt und ist damit Herrscher von drei Milliarden Menschen und zwei Drittel der Landfläche von Afrika. Er will sein Schwarzafrika aus dem Elend herausholen und erpresst die Weißen und Araber mit Terror, wenn sie nicht jedes Jahr 10% ihrer Wirtschaftsleistung als Reparation für tausend Jahre Sklaverei, Kolonialisierung und Ausbeutung bezahlen. Sein Volk liebt ihn für diesen Mut und Führung, die Weißen und Araber nehmen die Drohung aber nicht ernst. Abudavi und sein General Obutu machen aber ernst. Ebola wird in die Welt verbreitet, durch einen Staudammbruch in Äthiopien wird das Nilufer und die Niederlande durch einen Deichbruch überflutet. Russische Atombomben hat er geschickt in Metropolen der Welt verstecken lassen. Als einige explodieren geben die Europäer auf. Viele Millionen Menschen sind bereits gestorben, und es werden immer mehr. Mbeki wendet sich von Abudavi ab und versucht weiteres Elend zu verhindern. Die Chinesen sind die Profiteure der neuen Weltordnung, weil die Nord- und Südamerikaner sich seit vielen Jahrzehnten aus dieser Rolle herausgezogen und sich eingeigelt haben. Die großen politischen Wirrungen, Kämpfe und Veränderungen treffen auch die einfachen Menschen. So wird Leyla an der Mauer im Norden groß, erlebt die zunehmende Flüchtlingsströme, die hier stranden, den Wassermangel, der immer schlimmer wird und die Hoffnungslosigkeit, die zunimmt. Mit ihrem Bruder macht sie sich auf den Weg durch die Mauer: die Europäer suchen Arbeitskräfte, um ihre zerstörten und verstrahlten Städte wiederaufzubauen. Das dieses Elend und Tod bedeutet begreift Leyla erst, als es zu spät ist. In Istanbul strandet sie hoffnungslos. Dort trifft sie George, der sich vom Kongo zu Fuß, als Anhalter und mit dem Fahrrad durch das ganze zerstörte Afrika ebenfalls auf den Weg nach Europa gemacht hat und in Istanbul gelandet ist. Zusammen ziehen sie weiter bis nach Deutschland, wo sie eine völlig unbekannte und neue Heimat finden.

Biographie de Gerold Rahmann

Gerold Rahmann wurde 1962 auf einem Bauernhof in Ostfriesland geboren und hat seitdem viel von der Landwirtschaft der Welt gesehen und diese auch beeinflussen können. Er ist Professor für Landwirtschaft und leitet ein Bundesforschungsinstitut für Ökolandbau. In seinem Beruf hat er unter anderem mehrere Jahre in Afrika in der Forschung und Entwicklungshilfe gearbeitet. Immer ging es ihm um die Bekämpfung des Hungers. Bei Nomaden in der Sahelzone, auf großen Ranches in der Kalahari und vor allem bei Kleinbauern in Äthiopien sind ihm die Sorgen für die Zukunft Afrikas und die Idee für diesen hoffentlich nie Realität werdende Science-Fiction gekommen. Es ist nach »Hunger« (2006), »Nur noch Oldesloe« (2012) und »Der Nazi-Schatz von Trenthorst« (2018) der vierte Roman.

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